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Ortsgruppe Bochum-Herne der DFG-VK

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Aktuelle Seite: Startseite / Archiv für Lesenswert

Lesenswert

17. November 2022

Friedensforum 6/2022

Die Friedenskooperative in Bonn hat die sechste Ausgabe des regelmäßig erscheinenden Magazins veröffentlicht. Einige der Beiträge sind auch digital lesbar:

Christine Schweitzer schreibt über KDV und Desertion auch und gerade im Ukraine-Krieg
Armin Lauven berichtet über die Bonner SPD die den Antrag Unter18nie verwässert hat
Alessandro Capuzzo schreibt über die Denuklearisierung italienischer Häfen
Uli Wohland hat einen Beitrag über Zivilen Ungehorsam gewaltfreie Aktion und rechtsstaatliche Demokratie
und manche weitere stehen auch digital zur Verfügung.

Um das ganze Heft lesen zu können empfiehlt sich das Abo, und vielleicht vorweg die Bestellung eines Probeexemplars.

Kategorie: Lesenswert Stichworte: Atomwaffen, Frieden, KDV, Lesenswert, ukraine

17. November 2022

Friedensjournal 6/2022 des Bundesausschuss Friedensratschlag

Auf 22 Seiten nimmt das sechsmal jährlich erscheinenende Friedensjournal Bezug zu aktuellen Themen der Bewegung. Über die Protestaktionen am 1.Oktober ist zu lesen, über Kampffluzgzeuge, über die Profiteure der derzeitigen Außen- und „Sicherheits“politik u.v.m

Die ganze Ausgabe ist digital auf der Seite Frieden und Zukunft zum download.

Kategorie: Lesenswert Stichworte: Frieden, Lesenswert, NATO, ukraine

2. November 2022

70 Jahre nach Übergabe der Bochumer Friedensglocken an Hiroshima fehlt das Bewusstsein für Zusammenhänge als Voraussetzung adäquater Handlungsmaximen

Ein Beitrag von Felix Kohns

Die vollständige Fassung der hier stehenden Version gibt es hier als PDF zum download.

„Plötzlich strahlte ein helles Licht auf. Dann fiel alles über mir zusammen und es wurde
ganz dunkel.“ – Von Glassplittern ernstlich verletzt, sieht der jesuitische Missionar Hugo
Lassalle das Licht langsam wieder ins Pfarrhaus zurückkehren, welches als einziges
Gebäude in der Umgebung der Druckwelle halbwegs standhalten konnte. Ihm und
anderen Überlebenden in Hiroshima eröffnet sich eine Szenerie des Grauens
ungekannten Ausmaßes: Unter den Trümmerhaufen dringen zwischen all‘ den bis zur
Unkenntlichkeit versengten Todesopfern die Hilferufe derjenigen hervor, die die Detonation
von „Little Boy“ mehr tot als lebendig überstanden haben. Orkan und Feuerwalze
entfliehend, versuchen die Jesuiten auf ihrem Weg flussabwärts zum Noviziat so viele
Versehrte wie nur möglich zu retten oder wenigstens nicht an Ort und Stelle einsam
sterben zu lassen.
Hunderttausende Menschenleben fallen den Atombombenabwürfen über Hiroshima und
Nagasaki zum Opfer, herzzerreißende Einzelschicksale wie jenes von der Mutter, die am
ganzen Leib verkohlt auf allen Vieren tagelang sich zu jenem Haus durchkämpft, in dem
sie ihre Kinder vermutet, haben sich tief eingeprägt in das kollektive Gedächtnis der
japanischen Gesellschaft: Als dieser Mutter die Haustür geöffnet wird, weil man ein
Scharren vernommen hatte, halten ihre Kinder sie für einen Hund. Sie stirbt
augenblicklich, sobald sie diese am Leben weiß.

…

Dann droht eine massive konventionelle Auseinandersetzung zwischen Russland und der
für Litauens Sicherheit im Rahmen einer NATO-Mission seit 2017 zuständigen deutschen
Bundeswehr. Dass die NATO bei der Modernisierung des Arsenals taktischer Atomwaffen
bei weitem nicht gleichgezogen hat mit den russischen Streitkräften, macht einen
begrenzten Atomkrieg in Zentraleuropa weniger wahrscheinlich, als die zugrundeliegende
NATO-Doktrin vermuten ließe – weil die russische Führung in Ermangelung gleichwertiger
Alternativen mit strategischen Gegenschlägen rechnen müsste.
Gleichwohl ist das Risiko eines großen zwischenstaatlichen Krieges mitten in Europa nun
so hoch wie seit dem Vorabend des Zweiten Weltkrieges nicht mehr.
Als 1949 das Wettrüsten der Blockmächte einsetzte, sagte Hugo Makibi Enomiya Lassalle:
„[…] Wir leben heute in einer gewissen Schizophrenie: Einerseits der Wahnsinn der
atomaren Aufrüstung – andererseits der echte Friedenswille der ganzen Menschheit. – Wo
ist ein Ausweg aus der Krise?“

Kategorie: Lesenswert Stichworte: Atomwaffen, Frieden, Lesenswert, NATO, ukraine

21. Oktober 2022

KDVer und Deserteure aus Russland, Ukraine und Belarus brauchen unsere Unterstützung

In der Ausgabe des Freitag vom 6. Oktober ist eine Beilage zum obengenannten Thema, herausgegeben von Connection-eV. Darin Zahlen, Daten, Fakten zu Kriegsdienstverweigerung beim Krieg in der Ukraine.

Und weil es wichtig ist, dass Kriegsdienstverweigerer und Deserteure Schutz bekommen, gibt es auch eine Petition Schutz und Asyl für KDVer und Deserteure von Connection-eV.

Kategorie: Lesenswert Stichworte: KDV, Lesenswert, ukraine

10. Oktober 2022

Ossietzky 20/2022

Auf 36 Seiten im Format A5 schreiben wieder viele gute Autor:innen viele gute Beiträge. Beispielhaft will ich hier nennen Ulli Sander, langjähriger Bundesspreche der VVN-BdA, der den Chrakter des Krieges in der Ukraine beschreibt. Und Bernhard Trautvetter, u.a. im Essener Friedensforum und im Ostermarsch-Bündnis aktiv ist, appelliert an die LINKE, nicht aufzugeben. Ihr Protest gegen Militarisierung muss weitergehen. In seinem Beitrag zitiert Bernhard Trautvetter Egon Bahr, der 2013 einer Heidelberger Schulklasse auf den Weg gab „In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen (…) erzählt.“

Für 2,80€ erhältlich seit dem 8.10.2022 auf allen guten Büchertischen.

Kategorie: Lesenswert Stichworte: Frieden, Lesenswert, ukraine

6. Oktober 2022

Aktuelle Ausgabe der Graswurzelrevolution mit Beiträgen zu KDV, auch in der Ukraine

In der Geschichte der Kriegsdienstverweigerung ist die aktuelle Lage der ukrainischen Männer zwischen 18 und 60 seit Beginn der russischen Aggression im Februar ziemlich einzigartig: Während der ukrainische Staat zur Flucht ukrainischer Frauen und ihrer Kinder in die EU-Nachbarländer aufgerufen hat, dürfen diese Männer nicht ausreisen, auch dann nicht, wenn sie noch nicht für den Kriegsdienst in der ukrainischen Armee herangezogen werden. Es reicht, dass ihr Potenzial für die ukrainische Armee im eigenen Land bereitsteht.

So steht es im Beitrag „In meinem unmittelbaren Umfeld hat mich niemand dafür kritisiert“ in der GWR 472 von Oktober 2022. Viele gute weitere Beiträge zum Thema machen die aktuelle Ausgabe wieder zu einer besonders lesenswerten.

Kategorie: Lesenswert Stichworte: Frieden, KDV, Lesenswert, ukraine

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