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Ortsgruppe Bochum-Herne der DFG-VK

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Aktuelle Seite: Startseite / Archiv für Bochum

Bochum

16. Februar 2022

Bochumer Erklärung

Ist ein Krieg, der als konventioneller beginnen, aber schnell in einen atomaren Schlagabtausch übergehen könnte, im globalen  Zeitalter überhaupt noch ein verantwortbares Mittel, um Probleme zu lösen? Kann ein 3. Weltkrieg Lösungen bringen, wenn die weltweite Vernichtung eine Möglichkeit ist? Kann man so handeln, als wäre man noch im 19. oder 20. Jahrhundert?  Was kann eine kriegerische Auseinandersetzung überhaupt noch für eine andere Zukunft bringen?

Kriegsbereitschaft und Kriegsrhetorik wachsen. Wer keine Waffen in ein Pulverfass liefern will, gilt als weich und unzuverlässig. Angeblich nur noch wenige Tage bis zum Kriegsbeginn. Gegen diese Entwicklung in den Abgrund, die im Weltkrieg enden könnte,  steht die Bochumer Erklärung zum Konflikt um die Ukraine. Günter Brakelmann, emeritierter Professor für Christliche Sozialethik und Zeitgeschichte der Ruhruniversität, hat sie geschrieben und gemeinsam mit zahlreichen Erstunterzeichnenden auf den Weg gebracht.

http://bochumer-erklaerung.eu/

Nicht nur ein Krieg um die Ukraine, jeder Krieg muss um jeden Preis verhindert werden. Beide Seiten, alle Beteiligten im Ukraine-Konflikt,  haben berechtigte  Interessen. Friedlicher Interessenausgleich , Kompromiss, Deeskalation statt Kriegsbereitschaft sind das Gebot der Stunde. Das Bochumer Friedensplenum unterstützt diese Aussagen der Bochumer Erklärung mit allem Nachdruck.

Wir rufen alle friedensbewegten Menschen in Bochum dazu auf, die Bochumer Erklärung zu unterzeichnen. Wir appellieren besonders an die politischen Parteien in Bochum und ihre Abgeordneten in Stadt, Land und Bund, der Bochumer Erklärung beizutreten.

Sorgt dafür: Bochums Partnerstadt Donezk braucht keine Waffen und Bomben. Sie muss endlich Frieden haben.

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Kategorie: Lesenswert Stichworte: Bochum, Frieden, NATO, ukraine

14. Januar 2022

Gegen die NATO Agentur in Bochum

Nie wieder Krieg

Im Herbst letzten Jahres wurde bekannt, dass die Stadt Bochum sich als neuen Standort für einen NATO-Stützpunkt beworben hat. Gegen dieses Vorhaben gründete sich daraufhin ein Bündnis aus mehreren Jugendorganisationen in Bochum „Jugend gegen Nato“

Für Samstag, den 15 organisierten sie eine Demo (hier der Flyer zur Demo) die mit 75 Menschen recht gut besucht war. Bo-Alternativ berichtete

Kategorie: Bericht Stichworte: Bochum, Frieden, NATO

11. November 2021

Keine CyberWar Agentur der NATO – in Bochum nicht und nirgendwo!

Kundgebung am 5. November gegen die drohende Ansiedlung einer NCIA nach Bochum

Mit gleich 5 Reden plus einem Gedicht als kulturellem Abschluss machte die Friedensbewegung in Bochum deutlich, dass Kriegsvorbereitung made in Bochum nicht willkommen ist.

Die Absicht der Wirtschaftsförderung Bochum, auf dem Gelände des ehemaligen Opel-Werks in Bochum-Laer eine NATO-Agentur für CyberWar anzusiedeln ist zwar noch nicht amtlicher Beschluss, aber unser frühzeitiger Widerstand dagegen macht deutlich: hier nicht!

Den Auftakt machte Wolfgang Dominik, dann redete Michael Müller, anschließend Sevim Dagdelen, danach Felix Oekentorp und abschließend Christoph Marischka. Das Gedicht stammte von Bernhard Trautvetter, die Kundgebung wurde von Conny Swillus Knöchel moderiert.

In den örtlichen Medien war die Resonanz mehr als überschaubar, dennoch kamen zahlreiche Teilnehmer:innen zu dieser ersten Bochumer Kundgebung gegen das geplante Vorhaben.

Kategorie: Bericht Stichworte: Bochum, Frieden, NATO

22. Oktober 2021

Das Schlachtfeld der Zukunft

Die strategische Bedeutung von Cyberwaffen für das Militär

Einladung zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung

am Donnerstag, den 28. Oktober 2021 um 18 Uhr,
im Kulturzentrum von DIDF, Rottstr. 30, 44793 Bochum

mit Prof. Dr. Hans-Jörg Kreowski,
Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung

Der Plan, die Nato-Agentur für Kommunikation und Information (NCIA) auf dem ehemaligen Bochumer Opelgelände zu stationieren, muss vor den Gefahren der modernen Kriegsführung im 21. Jahrhundert gesehen werden:
Die Digitalisierung der Kriegsführung wächst sich zu einer sehr ernsten Gefahr für die Zukunft der Zivilisation aus. Digitale Programme der Kriegsführung ermöglichen es, in immer kürzerer Zeit immer mehr Informationen auszuwerten. Auf breiter Front beeinflusst Künstliche Intelligenz Entscheidungen über Krieg und Frieden.
Die Entwicklung führt zu einer unheilvollen Verbindung von Cyberkriegsstrategien und dem vermehrten Einsatz von ‚Künstlicher Intelligenz‘ in immer neuen Dimensionen. Die Sicherheit des Zusammenlebens der Menschen schwindet, da sich in dieser Entwicklung die Schwelle zur Kriegsführung absenkt. Die Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechniken ist seit Jahrzehnten eng mit dem militärischen Komplex verquickt. Die befeuert eine gigantische Rüstungsspirale.
Die USA mit ihren NATO-Verbündeten sind bei vielen dieser Prozesse Vorreiterin. Der Militärsektor ist eine wachsende Zukunftsgefährdung.
Der Informatiker Prof. Dr. Hans-Jörg Kreowski (Universität Bremen und Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung) ist ein Kenner der Einbeziehung künstlicher Intelligenz in die Kriegsführung.

Der Flyer hier zum download

Kategorie: Bericht Stichworte: Bochum, Frieden, NATO, NCIA

16. September 2021

Cyberkrieg – bald auch made in Bochum?

Die WAZ berichtet in ihrer Montagsausgabe am 13.9. von den Bemühungen der Wirtschaftsentwicklung der Stadt Bochum, ein Standort der NATO Kommunikation und Informations Agentur NCIA zu werden. Diese hat bereits laut WAZ 32 Standorte, die NCIA benennt 19, davon 2 in Deutschland: Uedem im Niederrhein und Ramstein. Bei der Webseite der Wirtschaftsentwicklung wird man nicht fündig.

Im WAZ-Artikel ist im Zusammenhang der NCIA von einer „prestigeträchtigen“ Agentur die Rede, und von angeblich 2000 Arbeitsplätzen wird geschrieben, schon in einer ersten Ausbaustufe sollen 600 hochqualifizierte Fachleute hierher wechseln.

Interessant in dem Zusammenhang, dass bei der Standortwahl ein Bezug zu einem Institut der Ruhr Uni Bochum verwiesen wird. Läuft hier bereits militärische Forschung? Felix Oekentorp, Sprecher der DFG-VK Bochum/Herne ist besonders negativ beeindruckt von der Haltung der Bochumer Grünen. „Dass diese Bochum als NATO-Standort befürworten und die Ansiedelung als Gewinn für die ganze Stadt ansehen, macht deutlich, wie weit die Grüne Partei 2 Wochen vor der Bundestagswahl von einer Regierungsverantwortung entfernt ist. Wer bei der Bundestagswahl sein Kreuz bei den Grünen macht, der nimmt billigend in Kauf, Bochum zur bevorzugten Zielscheibe in einem möglichen nächsten Krieg zu machen statt Schaden von der Bevölkerung abzuwenden.“ Durch die Veröffentlichung der Pläne könnte es vielleicht schwieriger geworden sein, dieses Vorhaben durchzuziehen, hofft Felix Oekentorp.

Auch an anderer Stelle wurde inzwischen über die drohende Ansiedelung der NCIA berichtet.

Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe

am 17.9. gab es ein Interview dazu in der jungen welt

Im Neuen Deutschland war am 20.9. berichtet worden.

Auch die UZ bringt in ihrer Ausgabe vom 15.10. einen Beitrag

Bochum-Alternativ hat diverse Nachrichten dazu gebracht, am 14.9., am 15.9., am 17.9. , am 7.10. , und am 8.10. Weitere Beiträge dort werden mit Sicherheit folgen.

Kategorie: Lesenswert Stichworte: Bochum, Frieden, Grüne

17. August 2021

Antikriegstag: Diskussion über friedenspolitische Themen in Bochum

Das Bochumer Friedensplenum lud gemeinsam mit anderen zu einer Diskussionsrunde am 1.September um 19:00 ins Jahrhunderthaus an der Alleestraße. Andreas Zumach sprach mit den Bundestagskandidat:innen aus dem Wahlkreis: Axel Schäfer (SPD MdB), Fabian Schütz (CDU), Olaf in der Beek (FDP MdB), Max Lucks (Grüne) und Sevim Dagdelen (Linke MdB).

Nun gibt es auch vom mitveranstaltenden Fritz Bauer Forum die zweistündige Video-Präsentation des Abends.

Das Flugblatt hier noch zum Download

Kategorie: Bericht Stichworte: Atomwaffen, Bochum, Bundestagswahl, Frieden, NATO

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