von Felix

Auf 24 Seiten im Format A4 erscheinen zahlreiche aktuelle Artikel zum Thema Krieg und Frieden, teilweise zeitlos,, teilweise brandaktuell. Die aktuelle Ausgabe hat den Schwerpunkt Nicht unter Kriegen lassen! Es schreiben:

Johanna Fleischhauer: Über Krieg und Frieden ohne afrikanische Stimmen sprechen? Unmöglich!

Wolfgang Dominik: Trotz Corona - Kriegsvorbereitungen laufen weiter

Stefan Acar: Krieg - Terminator des Klimas

Ute Mark: Der Krieg der Zukunft

Bernhard Trautvetter: Friedensperspektiven statt Kriegsrat

Michael Stiels Glenn: Tower Barracks Dülmen - Dort beginnt Krieg

Niklas Rokahr: Wie gesund ist (der) Frieden?

Uli Sander: Die Kriegstreiber kennen keine Coronakrise

Ralf Becker: Sicherheit neu denken

Andreas Müller: Viele Grüße aus dem Krieg

Felix Oekentorp: z.B.: Rheinmetall Rüstung tötet

Uwe Hüttmann: Unterwegs für Gerechtigkeit und Frieden

Rolf Euler: Das Projekt Ferien vom Krieg

AMOS: Schutz für Schutzsuchende? Ein Lage(r)bericht

Peter Strege: Granatsplitter im Uhrenkasten

Rosangela Darwich: Jobs oder Rechte?

Bestelladresse und weitere Infos hier: https://amos-zeitschrift.de/

 

von Felix

In der aktuellen Ausgabe der "Im Blick" auf 6 Seiten eine Menge Zahlen, Daten und Fakten zur Abrüstungskrise. Hervorragend für den Infostandsmenschen der sich mit Fragen konfrontiert sieht, die damit kompetent beantwortet werden können.

zum download

von Felix

Auf 36 Seiten bringt das Mitgliedermagazin der DFG-VK wieder viele spannende Beiträge. Viele Aktive aus dem Verband schildern, was wir aus der Situation lernen können und müssen. Wie jede Ausgabe der Zivilcourage auch diese wieder mit dem Prädikat lesenswert. Wer noch nicht Mitglied ist, oder die ZC auch unterwegs lesen mag ohne den Koffer mit Papier zu füllen:

Zum download hier

von Felix

In einem achtseitigen Beitrag der SWP wird offen über die Rolle der Bundeswehr im Corona-Krisenmanagement nachgedacht. Weitere Schritte in Richtung Bundeswehr im Inneren werden beschrieben und mit Art.35 des GG begründet, das voraussichtlich auch weitere Nichterreichen des 2% Ziels bejammert, Probleme der Bundeswehr bei der Rekrutierung benannt, und einen "allgemeinen Gesellschaftsdienst" , sprich die Wiedereinführung von 12monatigen Zwangsdiensten halten sie für eine prima Idee.

Wäre die SWP nur irgendeine unwichtige Institution, könnte man den Text geflissentlich ignorieren, so aber ist das ein bedrohlicher Beitrag zu weiterer Militarisierung.

Der Text als html:
https://www.swp-berlin.org/publikation/bundeswehr-im-corona-krisenmanagement/

Der Text als pdf:
https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2020A51_bundeswehr_corona.pdf

 

 

von Felix

Für Mitglieder der DFG-VK hat der Postzusteller bereits die zweite Ausgabe der ZC in diesem Jahr ausgeliefert, sie ist aber auch für Nichtmitglieder lesenswert. Der Carl-von-Ossietzky-Fonds ist reaktiviert und unterstützt die Friedensfreund*innen die wegen gewaltfreier antimilitaristischer Aktivitäten verfolgt werden. So aktuell geschehen den "AdBustern", das sind Menschen, die Werbung im öffentlichen Raum kreativ verändern, beispielsweise bei Bundeswehrwerbeplakaten auf das Kerngeschäft des Soldatentums hinweisen.

Aber auch viele andere interessante Artikel auf 36 Seiten hier zum download.

von Felix

Bereits im April erschienen ist die erste Ausgabe des FreiRaum. Darin enthalten Berichte über den virtuellen Ostermarsch, Vorstellungen von FriedensarbeiterInnen-Projekten, Nachrufe (u.a. Barbara Rütting) sowie ein Artikel über die Auseinandersetzungen in Gerichtssälen.

Das ganze auf 12 Seiten im Format A4 und erhältlich auch hier im Download

von Felix

aus der Redaktion von ZgK, der Zeitung gegen den Krieg kommt brandaktuell dieser Faktencheck.

Solidarität in den Zeiten der Pandemie.

8 Zeitungsseiten voll mit aktuellen Infos zum Thema.

hier als download

von Felix

Wörtlich hat NRW-Innenminister Herbert Reul in einem Schreiben an den Innenausschuss des NRW-Landtags folgendes ausgeführt:

„Wir alle wissen, dass wir den Menschen in Deutschland Zumutungen bereiten müssen, die leider einzigartig sind seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Millionen von Selbständigen und Freiberuflern bangen um ihre wirtschaftliche Existenz, noch viel mehr abhängig Beschäftigte um ihre Arbeitsstelle. Das gesamte schulische, wissenschaftliche, kulturelle und sportliche Gemeinschaftsleben musste mehr oder weniger eingestellt werden. Gläubigen Christen, die seit Jahrzehnten keinen Sonntagsgottesdienst versäumt haben, wird an den höchsten Feiertagen der Christenheit der Kirchgang verwehrt. All das sind schreckliche Entbehrnisse und Einschränkungen, die wir als verantwortliche Amtsinhaber verfügen mussten und müssen, um Leben zu retten und unser Gesundheitssystem zu schützen. In dieser Situation hätte ich keinerlei Verständnis dafür, dass ausgerechnet Versammlungen und Demonstrationen stattfinden dürften. Versammlungen stellen nicht nur ein gravierendes Infektionsrisiko dar - Ansammlungen mit mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit sind strafbewehrt verboten. Es gibt auch keinen Grund zu einer entsprechenden verfassungsrechtlichen oder rechtspolitischen Privilegierung der Grundrechtsausübung nach Artikel 8 des Grundgesetzes, zumal ich mich mit vielen anderen in der Meinung einig weiß, dass deren teils doch recht einseitig anmutende staatspraktische Bevorzugung in der Folge des sog. Brokdorf-Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vielleicht auch in anderen Zusammenhängen einmal auf den Prüfstand gestellt werden sollte."

(Hervorhebung durch mich, nicht im Original)

Dieser ungeheuerliche Angriff auf das Grundrecht der Demonstrationsfreiheit durch einen Landesminister der auf die Verfassung geschworen hat, darf nicht unwidersprochen stehen bleiben. Wer nicht glaubt, dass dies so von NRW-Innenminister Herbert Reul gesagt wurde

im Dokumentenarchiv des Landtags NRW ist es nachzulesen.

Die Sitzung des Innenausschuss an den das Schreiben des Innenministeriums gerichtet war, findet statt am Donnerstag 23.4.2020 ab 13:30 und wird live ins Internet gestreamt.

von Felix

Zum Ostermarsch sollte sie erscheinen, nun findet der Ostermarsch Rhein Ruhr nur virtuell statt. Die Themen in der ZgK sind und bleiben so aktuell wie die Forderungen des Ostermarsch Rhein Ruhr. Wer aufgrund der für uns alle neuen Situation kein gedrucktes Exemplar der ZgK erhalten kann, wohl aber interessiert ist, was darin steht, hier ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

Charly Brown zu „Defender“ 2020 Seite 3

Michael Mülle zu Klima & Krieg Seite 5

Heike Hänsel zu Afghanistan Seite 5

Sevim Dagdelen zu Assange Seite 6

Ulrich Sander zur Schattenarmee Seite 7

Und hier der Link auf die PDF-Ausgabe der ZgK

von Felix

Wir haben noch die feierlich vorgetragenen Worte "Nie wieder" zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz im Ohr, doch anlässlich der aktuellen Szenen der Gewalt des europäischen Grenzregimes an den Grenzen zur Türkei oder der leeren Worte der Politiker*innen - wiederholt nach den rassistischen Morden von Hanau - müssen wir heute erneut fragen: Auschwitz-Gedenken - nur ein folgenloses Ritual?

Aus dem Inhalt:

Editorial: Auschwitz-Gedenken – nur ein folgenloses Ritual?

Wir begrüßen unseren neuen Vorstand

Das Beharren auf Humanität: Das Bürger*innen-Asyl bietet Zuflucht vor Abschiebungen

Demokratisches Engagement braucht Rechtssicherheit

Rechtswidrige Polizeigewalt. Vorstellung einer Studie der Uni Bochum im Rahmen einer Veranstaltung des Grundrechtekomitees

Grundrecht auf Ungehorsam? – Eine Aktionsform auf dem Prüfstand

So viele schöne Schreibmaschinen-Schätze für Häftlinge

Die Informationen 1/2020 hier zum Download

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