Bei der jährlichen Gedenkfeier auf dem Wattenscheider Nivellesplatz beteiligt sich die DFG-VK Bochum / Herme wie jedes Jahr auch mit einem Kranz.

Mehr über den Inhalt der Veranstaltung (Redetexte und Bilder) auf antifawat.de

 

Blick von der Bühne auf die Teilnehmer*innenGewerkschaften, Linke, Seebrücke, Friedensplenum, VVN-BdA und auch DFG-VK mobilisierten zum Antikriegstag auf den Husemannplatz. 80 Jahre nach dem Überfall des faschistischen Deutschlands auf Polen wurde gegen Krieg und Militarismus demonstriert.

Zahlreiche Redner setzten verschiedene Akzente, hier schon einmal die Rede des DFG-VK Landessprechers Felix Oekentorp.

Aus erschreckend aktuellem Anlass ging die DFG-VK Bochum/Herne zusammen mit dem Bochumer Friedensplenum auf die Straße. Seit dem 2.8. ist der Vertrag zur Vernichtung aller atomaren Mittelstreckenwaffen ausgelaufen. 74 Jahre nach dem unvorstellbaren Abwurf der Atomwaffen auf Hiroshima scheint das Spiel mit dem atomaren Feuer bei den Regierenden denkbar.

Aktive der DFG-VK BO/HER mit dem Friedensplenum

Wir können und wollen uns damit nicht abfinden, und waren deshalb in der Stadt unterwegs wo wir aktuelle Flyer gegen die Atomwaffen verteilten.

Der verteilte Flyer zum download

 

Bochum ist Mitglied bei den Bürgermeistern für Frieden, einem Zusammenschluss von Kommunen die sich auf Initiative des Bürgermeisters von Hiroshima gegründet hat. Dieses internationale Bündnis "Mayors for Peace" lässt einmal jährlich am 8. Juli, dem Jahrestag der Veröffentlichung des Gutachtens des Internationalen Gerichtshofs von Den Haag demnach sowohl der Einsatz von Atomwaffen als auch die Drohung des Einsatzes völkerrechtswidrig sind Flaggen von den Rathäusern wehen.

Die ICAN, die Internationale Kampagne zur Abrüstung von Atomwaffen hatte einen Appell veröffentlicht, demnach der Vertrag zum Verbot von Atomwaffen begrüßt wird und die Bundesregierung zur Unterzeichung aufgefordert wird. Dieser Appell ist auf der Ratssitzung am 11. Juli 2019 als erster Tagesordnungspunkt als Resolution verabschiedet worden.

 

Auf Einladung von DFG-VK und anderen Gruppen demonstrierten Teilnehmer*innen aus dem Ruhrgebet und dem Rheinland vor dem US-Konsulat in Düsseldorf für den Erhalt des INF-Vertrages zum Verbot von Mittelstreckenwaffen. DFG-VK Mitglied Kathrin Vogler die für die Linkspartei im Bundestag ist hielt eine Rede in der sie betonte, die Proteste richteten sich nicht gegen die Menschen in den USA sondern gegen die Regierung unter Präsident Trump.

Bei der Abschlusskundgebung betonte der Düsseldorfer Theologe Peter Bürger den Zusammenhang zwischen dem Kampf gegen atomare Aufrüstung und dem gegen den zerstörerischen Klimawandel.

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